Jndia Erbacher

Drag Racing

Ein Drag Race ist ein Beschleunigungsrennen, das zwischen zwei Fahrzeugen ausgetragen wird. Sie fahren, nach stehendem Start, auf einer geraden und ebenen Rennstrecke, dem "Dragstrip". Es gibt zwei Standards für Dragsterstrecken, entweder eine Viertelmeile (402,34 Meter) oder 1000 FT (304.80 Meter). Es gibt etwa 20 verschiedene Klassen, in denen die Fahrzeuge je nach Einstufung antreten.

 

Der Ursprung des Dragstersports lag in illegalen Strassenrennen in den USA Ende der 40er-Jahre. Das Drag Racing heute zeigt immer noch deutlich seine Herkunft: zwei Fahrzeuge Seite an Seite, die auf ein grünes Licht warten, das ihnen den Start signalisiert.

 

Das erste legale Viertelmeilenrennen fand im April 1949 in der Nähe von Santa Barbara statt. Wie in Amerika wurden auch in England bereits Ende der 50er Jahre und vor der Gründung der diversen Verbände und Vereine Sogenannte „Wilde Rennen" gefahren. Im Juni und August des Jahres 1964 veranstaltete die britische HRA (gegründet 1960) ihr erstes offizielles Dragsterrennen in einem Ort namens Gravely. Die erste permanente Rennstrecke (seit 1966) auf der Insel ist auch heute noch in Betrieb, Santa Pod. Es handelt sich dabei um eine ausgediente USAirbase in Podington. Warum Santa Pod? Der Name wurde dem ersten Dragstrip in den USA nachempfunden, dem in Santa Anna.

 

Heute umfasst die Saison für die FIA/FIM-Klassen 6 Rennen in Grossbritannien, Schweden, Finnland und Deutschland.